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Ich liebe meine Arbeit!

… die Herausforderung, stimmige Atmosphäre zu zaubern und meine Kreativität mit Nachhaltigkeit verbinden zu können – gerade das macht meine Arbeit so interessant! Die untenstehende Galerie gibt einen kleinen Einblick in die Wohnwelt im Unikatum und meinem Zuhause…

Schrank in weiss

Dieser Jugendstilschrank, verwurmt, verzogen, ohne Boden und Füsse sah eigentlich nicht sehr toll aus, als er in mein Atelier kam. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Stück zurecht zu machen, weil es in Einzelteile zerlegbar und ohne jegliche Schraube wieder aufgebaut werden kann. Meine Kundin möchte den Schrank nun in ihrem Coiffeur-Salon verwenden, um ihre Haarpflege-Produkte zu präsentieren . Nach meinem Make Over zeigt er sich nun in mattem Weiss aussen und den Innenraum habe ich in einem frischen, hellen Grün gestrichen. Damit das schöne Stück auch frei im Raum stehen und evtl. als Raumteiler gebraucht werden kann, habe ich die Rückwand auch weiss gemalt.

Stühle mit Hussen

Kürzlich kaufte ich im Brockenhause vier formschöne, gut erhaltene Stühle. Mir war von Anfang an klar, dass sie mir farblich, wie sie sich auf dem ersten Bild hier präsentieren nicht wirklich gefallen. Also schliff ich die Stühle an und malte sie in einem weichen Grauton…   … und dann schneiderte ich ihnen aus Ikea Handtüchern eine Husse. Et voilà – so sieht das doch grad viel anders aus!  

Weisser Holzboden – viel Arbeit, aber es lohnt sich!

Samstag, Nachmittag, ca. 16.00… Ladenschluss! Ich hatte spontan die Idee, den Boden im hinteren Teil meines Ladens weiss zu streichen. Seither sind drei Wochen vergangen – mit ziemlich viel Arbeit! Es war mir klar, dass das nicht ein “Spaziergang” werden würde. Buchenparkett, verklebt mit doppelseitigem Klebeband, teilweise grosse Zwischenräume, z. T. vernagelt. Als ich im Januar vor einem Jahr hier einzog, wurde der Boden vom Vermieter ohne grosse Vorreinigung einfach einmal weisslich gewachst. Anfangs sah das auch ganz gut aus, aber mit der Zeit wurden die Klebebandstellen dunkel und der Boden immer fleckiger. Da musste was geschehen! Ich räumte zuerst mal eine Ecke frei und putzte den Boden… merkte aber schnell, dass ich mit härterem Geschütz auffahren musste -> nasser Lappen, Rasierklinge, Schaber, Orangenöl, Schleifpapier, Zange für die unzähligen Nägel, Staubsauger für all den Schmutz in den Zwischenräumen. Nach ungefähr vier Stunden erreichte mich eine Vermisstmeldung per WhatsApp: Mein Mann wartete mit dem Nachtessen auf mich! ups – wie die Zeit vergeht!Die folgenden drei Wochen verbrachte ich meist in kauernder Stellung am Boden, aber natürlich allzeit …