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Schrank in weiss

Dieser Jugendstilschrank, verwurmt, verzogen, ohne Boden und Füsse sah eigentlich nicht sehr toll aus, als er in mein Atelier kam. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, dieses Stück zurecht zu machen, weil es in Einzelteile zerlegbar und ohne jegliche Schraube wieder aufgebaut werden kann.

Meine Kundin möchte den Schrank nun in ihrem Coiffeur-Salon verwenden, um ihre Haarpflege-Produkte zu präsentieren .

Nach meinem Make Over zeigt er sich nun in mattem Weiss aussen und den Innenraum habe ich in einem frischen, hellen Grün gestrichen. Damit das schöne Stück auch frei im Raum stehen und evtl. als Raumteiler gebraucht werden kann, habe ich die Rückwand auch weiss gemalt.



Schaufenster Fasnacht 2018

Gerade noch rechtzeitig geschafft! Taratata!!! Das UNIKATUM Fasnachts-Schaufenster 2018 von UNIKATUM.

 

Vielleicht muss ich noch erwähnen, dass das nicht ein wirkliches Kleid ist. Es besteht aus verschiedenen Einzelteilen aus meinem Fundus: Ein altes Corsett, verschiedene Stoffbahnen, einige Jabots, Knöpfe und Quasten, getrocknete alte Rosen und unzählige Nadeln, die das ganze einigermassen zusammenhalten. Dazu passt das wunderschöne Poster vom 1er Bal Masque perfekt, finde ich!

Stühle mit Hussen

Kürzlich kaufte ich im Brockenhause vier formschöne, gut erhaltene Stühle. Mir war von Anfang an klar, dass sie mir farblich, wie sie sich auf dem ersten Bild hier präsentieren nicht wirklich gefallen. Also schliff ich die Stühle an und malte sie in einem weichen Grauton…

 

… und dann schneiderte ich ihnen aus Ikea Handtüchern eine Husse. Et voilà – so sieht das doch grad viel anders aus!

 

face lift für eine alte Puppenstube!

Eine Kundin fragte mich, ob es sich lohnt, diese Puppenstube von 1970 aufzuarbeiten… Klar lohnt es sich, aber es ist ein ziemliches Stück Arbeit!

Vorher: Sie wurde etwas stark “verklebt” mit Teppich, Fenster- und Türumrahmungen, das Dach hat etwas gelitten und die Front wurde wahrscheinlich nachträglich von Kinderhand “aufgepeppt”.

… und so sieht die Puppenstube nach der Renovation aus:

  

Die ersten 2 Stunden Arbeit bestanden darin, das Dach zu flicken sowie alle Teppiche, Fenster- und Türumrahmungen aus Samt- und Farbbänder mit sämtlichen Kleberresten zu entfernen. Danach ging’s ans Grundieren und Malen. Die Proportionen der Puppenstube waren grundsätzlich gut, aber zugunsten eines Dachgartens entfernte ich die eine Seite des Giebels. Mit Leisten und Rundhölzer entstand ein hübsches Geländer.

 

Den untersten Boden der Puppenstube konnte ich nicht mehr retten. Das neue Brett habe ich einmal grundiert und dann gewachst sowie die alten Verstärkungsleisten zuerst vom Leim gesäubert und dann wieder angebracht. Anschliessend bekam die Puppenstube einen weissen Acryl-Anstrich. Auch die hübschen Details an Rahmen, Spiegel und Fenster wurden wieder angeleimt.  Untergeschoss, Dach und Geländer habe ich grau bemalt…

… und mit Schablone graue Verzierungen angebracht. Auch einen Durchgang vom Estrich zur Terrasse durfte nicht fehlen. Als Bodenbelag habe ich auf der Terrasse grünen Moosgummi gewählt und im Dachstock ein hübsches grau-weisses Blumenpapier. Die Beläge sind mit doppelseitigem Teppichband befestigt.

Damit das Papier am Rand nicht schnell strapaziert wird, habe ich am vorderen Rand eine dünne Holzleiste befestigt und beim Druchgang eine Türleiste angebracht.

Das Dach hatte auf der Unterseite nicht sehr schöne Farbspuren – es wäre aber auch nicht so einfach gewesen, in diesem kleinen abgeschrägten Raum mit einem Pinsel zu hantieren und eine einigermassen gleichmässige Bemalung anzubringen, deshalb habe ich einfach einen grauen Moosgummi reingeklebt.

Ich hätte nur zur gerne noch Vorhänge angebracht und möbliert, aber das hätte sowohl den zeitlichen Rahmen als auch das Budget gesprengt… Es ist ja irgendwie auch schön, wenn eine Puppenstube “entwicklungsfähig” ist und nicht von Anfang an alles bereit steht.

Ich finde, es hat sich wirklich gelohnt!

Vintage Hochzeit in Pastellfarben

Model Marlene posiert hier in Pastellfarben…

Dieses verträumte Outfit besteht aus:

  • Rosa Top (eigentlich ein knielanges 50er Jahre Negligé) mit hübsch verziertem Halsausschnitt (sFr. 65.-)
  • Jupe in hellblau (Einzelstück aus Vintagematerial gefertigt) mit weissem Spitzensaum und Schleifenband-Bund (sFr. 130.-)
  • Handschuhe 60er Jahre sFr. 58.-
  • Armschmuck in rosa und silber (Einzelstück von UNIKATUM)
  • Schleier, Ohrringe, Haarschmuck und Schuhe aus privatem Fundus

Fotografie: Margherita Delussu, Model: Marlene, Makeup: Andrea Schenker von Rougerosé, Blumen: Haag Floristik, Outfit UNIKATUM

Hochzeit im Country Style

Das perfekte Kleid für die Outdoor-Hochzeit… und es bleibt nachher bestimmt nicht nur im Schrank hängen… denn es findet auch als Sommerkleid Verwendung!

Marlene trägt ein verspieltes, ärmelloses Kleid (sFr. 180.-) in offwhite mit passendem Stirnband (sFr. 58.-) und Armschmuck (sFr. 58.-). Die weiche Lederjacke in apricot (sFr. 380.-) mit glänzendem Futteral und die Westernstiefel geben dem Outfit eine unvergleichliche Lässigkeit.

Michael’s Outfit wird durch Hosenträger und Fliege (beides von Atelier Treger, Luzern) charmant unterstrichen.

Vintagehochzeit … CRAZY!

Hier posieren Svetlana und Michael für unsere Crazy-Hochzeit!
Vintage-Hochzeit_18Svetlana trägt ein Bustierkleid und darunter verschiedene Petty-Coats kombiniert mit einer Jeansjacke und schwarzen, schweren Schnürstiefeln. Als Schmuck dazu verschiedene  Rosenkränze, ein Diadem und Ohrringe in dunklem Glitzer-Look sowie einen schwarzen Gesichtsschleier und passende schwarze Handschuhe. Das dunkle Make-up (von Rougerosé) und der Strauss in verschiedenen purple Farben unterstreichen den Outfit dramatisch!
Michael trägt zu Vintage Frack und Fliege eine schwarze Anzughose und ein weisses Hemd.

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Das Bustierkleid wurde letzte Woche bereits verkauft – aber selbstverständlich ist es uns möglich auf Anfrage etwas typähnliches zu kreieren…  Petty-Coats, Jeansjacke, Schmuck, Gesichtsschleier, Frack, Zylinder, Hemd, Anzughose, Schuhe stammen aus privatem Fundus.
Vintage-Hochzeit_21Blumen: Barbara Haag Floristik, Luzern / Cup Cake: Cracy Cupcake, Luzern

Chic und Edel – 60er Jahre Look

 Mit diesem edlen, glänzenden Set sichern Sie sich einen spektakulären Auftritt!
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Hier trägt Model Svetlana:

  • eine Bolero-Jacke in rosa, seidig glänzend mit wunderschönem, gestickten Blumenmuster. Die 3/4 Ärmel und der feminine Rundkragen geben dem Schnitt das gewisse Etwas. Das Jackenfutteral ist im selben Rosa gehalten, wie die Schleife am Hut. Die Jacke schliesst man mit einem grossen Druckknopf   sFr. 380.-
  • mit passendem Hut  sFr. 115.-
    (Jacke und Hut sind nur im Set verkäuflich!)
  • und grünen Handschuhen aus den 60ern   sFr. 85.-

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Dieses Bolero passt aber durchaus auch mal zu einer normalen Blue Jeans. In diesem Fall haben wir dazu ein grünes Jabot und dazu farblich passende Ohrringe kombiniert.

  • Jabot-Schleife in seidig glänzendem Grün  sFr. 65.-

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Monogramme – königlich!

Passende Initialen auf Kopfkissen, Handtücher, Servietten oder z.B. auf einem Stoffstück, das Sie zu einem Lampenschirm vernähen? Kein Problem…

Sie wählen Schriftart, Grösse und Farbe. Pro Buchstabe Fr. 20.-.

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Sie können selbstverständlich auch eigene Stoffe und Tücher besticken lassen. Besuchen Sie uns im UNIKATUM, wir nehmen gerne Ihre Bestellung auf und innert wenigen Tagen erfreuen Sie sich eines persönlichen Stückes…

Weisser Holzboden – viel Arbeit, aber es lohnt sich!

Samstag, Nachmittag, ca. 16.00… Ladenschluss! Ich hatte spontan die Idee, den Boden im hinteren Teil meines Ladens weiss zu streichen. Seither sind drei Wochen vergangen – mit ziemlich viel Arbeit! Es war mir klar, dass das nicht ein “Spaziergang” werden würde.
IMG_2092Buchenparkett, verklebt mit doppelseitigem Klebeband, teilweise grosse Zwischenräume, z. T. vernagelt. Als ich im Januar vor einem Jahr hier einzog, wurde der Boden vom Vermieter ohne grosse Vorreinigung einfach einmal weisslich gewachst. Anfangs sah das auch ganz gut aus, aber mit der Zeit wurden die Klebebandstellen dunkel und der Boden immer fleckiger. Da musste was geschehen! Ich räumte zuerst mal eine Ecke frei und putzte den Boden… merkte aber schnell, dass ich mit härterem Geschütz auffahren musste -> nasser Lappen, Rasierklinge, Schaber, Orangenöl, Schleifpapier, Zange für die unzähligen Nägel, Staubsauger für all den Schmutz in den Zwischenräumen. Nach ungefähr vier Stunden erreichte mich eine Vermisstmeldung per WhatsApp: Mein Mann wartete mit dem Nachtessen auf mich! ups – wie die Zeit vergeht!IMG_2125Die folgenden drei Wochen verbrachte ich meist in kauernder Stellung am Boden, aber natürlich allzeit bereit für Kundschaft. Bei etwas längeren Intervallen konnte ich manchmal kaum mehr aufstehen – gottlob hat mich niemand gefilmt ;)IMG_2142 Tagelang hockte ich mit Säge und Hammer am Boden und füllte die Zwischenräume mit zig Metern Holzleisten. Da ich tagsüber Kundschaft im Raum hatte, rückte ich immer nur ein paar Möbel zur Seite und nahm mir täglich ein paar Dielen vor: Reinigen, Anschliff, 4x dünn grundieren, 2x Bodenfarbe, 1 x Bodenfarbe inkl. Härter.  Zwischendurch gab es dann immer. wieder mal einen “Leisten-Tag”, an dem ich nur Zwischenräume füllte und Sockelleisten anbrachte.   IMG_2100  Ich habe eine wasserlösliche Bodenfarbe gewählt, weil sie viel schneller trocknet und vor allem nicht stark riecht. Das Resultat kann sich sehen lassen, finde ich!

… jetzt gönne ich mir aber ein “special treatment” für meine Hände und Knie!

Meine Küche an Ostern

Die Osterdekoration auf meinem Küchentisch

Meine Küche zuhause ist sehr klein, aber richtig gemütlich!

Die FRANKE Küchenzeile mit Metalltüren und Chromstahl-Abdeckung steht schon seit 1964. Als wir vor ca. zehn Jahren in diese Wohnung zogen, erneuerten wir in der Küche aber Wasserarmatur, Kochherd und Backofen und liessen auch einen Dampfabzug sowie eine Spülmaschine einbauen. Zudem entfernten wir die Oberkästen zugunsten eines offenen Regals. Das gibt etwas mehr Luft und ist praktischer. Das Küchenbuffet-Unterteil diente als Packtisch in meinem ersten Ladenlokal und das kleine Sofa beim Küchentisch war früher ein Jugendstil Kinderbettchen.

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Willkommen zum Morgenkaffee!

Fotos: Margerita Delussu / Delussu Fotografie    Location: Iris Polin / Home